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Fachbereich Bauingenieurwesen

Im Ziel geht das Lächeln wieder ....

2015 b

... und einige konnten sogar noch mehr oder weniger große Sprünge machen.

2015 a

Dieses Jahr war wieder mal ein Jahr, bei dem der Organisator in den letzten Tagen vor dem Wettkampf ins Schwitzen kam. Und das nicht wegen der Temperaturen. Die hatten sich im Laufe der davor liegenden Woche immer weiter bedenklich nach unten bewegt und auch der ein oder andere Regenschauer stand auf dem Programm. Nein, es waren wieder einmal Absagen, die die Planungen ein wenig durcheinander wirbelten. Ein Kandidat rief am Vorabend an und teilte mir mit, dass er in Berlin (????) sei und deshalb jetzt doch nicht starten könne. Da hat wohl jemand seinen Terminkalender nicht so richtig ordentlich gepflegt. Sehr ärgerlich, denn damit waren wir nur noch 10 Starter. Aber es war leider noch nicht das Ende. Am Sonntagmorgen rief ein weiterer Kandidat an und teilte mit, dass er wegen Rückenschmerzen nicht starten kann. Das war zwar auch schade, aber verständlich. Die Gesundheit geht auf jeden Fall vor. Das kurzfristige Anfunken der Reservisten und von potentiell startwilligen Bekannten brachte leider auch nichts mehr, so dass wir nur noch zu neunt waren und die Teamwertung futsch war.

Anstelle vom Original, dem „Datterich“, in Darmstadt, hatten wir uns diesmal aus ganz egoistischen Motiven heraus für den „Römerman“ bzw. "140.6 TEAM" in Dieburg gemeldet. Grund dafür waren Terminprobleme, da das Original Anfang September stattfindet und der Schreiber dieser Zeilen zu der Zeit im Urlaub weilt, aber unbedingt selbst mitmachen wollte.

Den vereinbarten Treffpunkt in Dieburg um 10:15 Uhr haben alle verbleibenden 9 Starter verlustfrei gefunden. Zunächst wurden wie alle Jahre wieder die Strecken für Schwimmen, Laufen, Radfahren und die Wechselzone mittels Planunterlagen und durch Vorortbesichtigungen enträtselt. Da es für uns alle der erste Wettkampf an diesem neuen Ort war, gab es doch das ein oder andere Fragezeichen, z.B. wie man in die Wechselzone rein und wieder rauskommt. Zum Glück gibt es bei diesem Wettkampf alle 15 min eine neue Startgruppe mit ca. 100 Athleten (insgesamt im Laufe des Tages knapp 1100 Personen!), so dass man bei den vorhergehenden Startgruppen einfach zuschauen konnte. Nachdem die verschiedenen Dinge (Rad, Schuhe, Helm, Startnummer, ...) in der zum Teil sehr engen Wechselzone platziert waren, ging es gemeinsam zum Start. Insgesamt standen zunächst 400 m Schwimmen, dann 18 km mit dem Fahrrad und zum Schluss noch 4,2 km zu Fuß an. Aufgrund der etwas niedrigen Temperaturen (ca. 16 - 17 °) war das Warten auf den Startschuss wegen der etwas dünnen Bekleidung mit Badeklamotten eine erste nicht ganz angenehme Herausforderung.

Aber dann ging es endlich los und im gut beheizten Schwimmbad war die Außentemperatur rasch vergessen. Die Schwimmzeiten waren im Vergleich zum Vorjahr wesentlich kompakter. Es gab 4 Personen, die nach weniger als 10 Minuten wieder raus wollten und eine 5-köpfige Gruppe, die sehr geschlossen in unserer Schwimmbahn als „Pfropf“ unterwegs war und nach ca. 11 -12 Minuten das Schwimmen mehr oder weniger gemeinsam beendete.

Nach dem Schwimmen kommt die erste Wechselzone. Schuhe an, Startnummer um, Helm auf, das Fahrrad schnappen und dann ab. So die Theorie. Aber auch hier gab es gewisse Unterschiede. Manche waren nach 1,5 Minuten wieder aus der Wechselzone raus und andere haben 4 Minuten gebraucht. Nicht umsonst wird der Wechsel als 4. Disziplin beim Triathlon bezeichnet.

Mit dem Rad mussten auf einem flachen Rundkurs 3 Runden bewältigt werden. Während des Radelns waren die Temperaturen immer noch nicht wirklich hoch, aber durch das Wettkampfadrenalin war es gut auszuhalten. Allerdings gab es einen Streckenabschnitt, bei dem das Tempo etwas durch den unangenehmen Gegenwind gebremst wurde. Während einige die Strecke in knapp über einer halben Stunde abspulten, haben sich andere etwas mehr Zeit gelassen, um die Strecke zu genießen. Hervorgehoben werden muss der Einsatz eines uns bekannten Zuschauergrüppchens. Eine Fraktion der Umweltingenieure aus dem 4. Semester hat die Kommilitoninnen und Kommilitonen lautstark angefeuert. Top Einsatz!

Das Laufen war eine 2 mal zu durchlaufende Rundstrecke. Im Ziel wurden dann alle mit Ausnahme von Stefan Krause abgeklatscht. Selbst dran schuld, wenn man als Erster ins Ziel kommt.

Insgesamt waren dieses Jahr sehr viele echte Triathlon-Einsteiger dabei. Die Leistungen waren aber durchgehend Spitze und alle haben nach der Veranstaltung versichert, dass es nicht der letzte Triathlon gewesen ist.

Festzustellen war auch, dass dieses Jahr sehr viele Umweltingenieure (5 UI, 2 BI) dabei waren. So wurde natürlich unmittelbar der Teamname „Bauingenöre“ in Frage gestellt und es kam die Idee auf, im nächsten Jahr 2 Mannschaften zu melden und einen kleinen sportlichen Wettkampf UI gegen BI zu starten. Mal sehen, ob da was draus wird.

Aber ob mit einer oder zwei Mannschaften. Es geht nächstes Jahr auf jeden Fall weiter!

Rang Name Gesamt Swim Wechsel-1 Rad Wechsel-2 Run
48 Stefan Krause 00:58:54 00:07:43 00:01:34 00:31:18 00:01:07 00:17:10
86 Ulli Drechsel 01:01:04 00:07:38 00:01:36 00:31:39 00:01:23 00:18:45
350 Michel Mußler 01:09:18 00:09:44 00:01:49 00:35:18 00:01:18 00:21:07
390 Philipp Noll 01:10:12 00:11:17 00:03:18 00:33:40 00:01:40 00:20:15
584 Malena Steffens 01:14:37 00:08:58 00:03:42 00:38:43 00:01:40 00:21:32
777 Lukas Staab 01:20:05 00:11:22 00:03:11 00:37:43 00:02:31 00:25:16
817 Nadine Steuernagel 01:21:34 00:11:18 00:03:21 00:43:06 00:01:43 00:22:04
922 Daniel Moritz 01:25:43 00:11:16 00:03:09 00:42:29 00:02:33 00:26:14
952 Louisa Munck 01:28:05 00:11:24 00:04:08 00:40:43 00:02:04 00:29:44
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