Login

Fachbereich Bauingenieurwesen

Nachrichten

Absolventenfeier des Fachbereichs Bau- und Umweltingenieurwesen 2018 in der Orangerie Darmstadt wieder einen Riesenerfolg

400 Gäste und ausverkaufte Veranstaltung / 115 Studierende (65 Bachelor, 50 Master)

Die Absolventenfeier 2018 für das Bau- und Umweltingenieurwesen fand wieder in einem festlichen Rahmen statt. Rund 400 Gäste sorgten für eine bis auf den letzten Platz besetzte Orangerie Darmstadt.

294A3533 webUm 18.00 Uhr zogen 115 Absolventinnen und Absolventen feierlich in ihren akademischen Talaren in den Saal. Anschließend begrüßte der Dekan Prof. Dr.-Ing. Jürgen Follmann die Gäste.Der Kanzler Norbert Reichert überbrachte die Glückwünsche für das Präsidium. An eindrucksvollen Beispielen zeigte Stephan Henkel (Geschäftsführer der Wertestiftung) in seinem Festvortrag die Notwendigkeit der Werteorientierung im digitalen Wandel auf.

Die Urkundenübergabe wurden eingerahmt durch die akrobatische Tanzeinlage der Gruppe Cupiditas des JSK Rodgau, in der Studierende des Fachbereichs aktiv sind.

Der Rahmen dieser Feier wurde mit sehr großem Engagement wieder glänzend von einem Team Studierende um Prof. Dr. Christoph Fritz organisiert. Diesen gilt ein ganz besonderer Dank.

Ab 22.30 Uhr wurde gemeinsam mit Ehemaligen und Alumni mit dem DJ Alexander Beer aus Seligenstadt bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Die Bilder und das Video unseres Fotografenteams um Ivica Cacic geben einen lebendigen Eindruck des unvergesslichen Abends.

Fit für Energieeffizienz in Europa

Studentin der Hochschule Darmstadt erhält Zertifikat als Passivhaus-Planerin

Gleich zwei Gründe zum Feiern gab es für Carola Müller. Die Studentin der Hochschule Darmstadt schloss ihr Bachelorstudium im Fachbereich Bauingenieur-wesen ab. Gleichzeitig hat sie die Prüfung zur Passivhaus-Planerin erfolgreich absolviert. Bei der Graduiertenfeier der Hochschule erhielt Carola Müller daher vom Passivhaus Institut das Zertifikat als Passivhaus-Planerin.

Passivhausplaner Zertifikat

Carola Müller aus Darmstadt erhielt bei der Graduiertenfeier der
Hochschule Darmstadt das Zertifikat zur Passivhaus-Planerin aus den Händen
von Prodekan Prof. Dr. Werner Friedl (l.) und Dr. Benjamin Krick vom Passivhaus Institut.
© Hochschule Darmstadt

Ein Wintersemester lang belegte Carola Müller an der Hochschule Darmstadt das Seminar zum Passivhaus-Planer. Die Vorlesung zum energieeffizienten Bauen und Sanieren hielt Dr. Benjamin Krick vom Darmstädter Passivhaus Institut in Kooperation mit der Hochschule. Insgesamt nahmen 13 Studenten des Studiengangs Bauingenieurwesen an der Vorlesung teil. Prof. Dr. Werner Friedl, Prodekan des Fachbereichs, und Dr. Benjamin Krick überreichten das Zertifikat nun im Rahmen der Graduiertenfeier zum Abschluss des Studiums an die Achtundzwanzigjährige. Die weiteren Studenten erhalten ihre Zertifikate zeitnah.

Kritisch interessiert“

"Es macht unglaublich viel Spaß, an der Hochschule Darmstadt zu unterrichten. Die Studierenden sind kritisch interessiert, so kommt ein für beide Seiten fruchtbarer Austausch zustande. Es ist ein gutes Gefühl, dass sich junge Menschen wie Carola Müller dafür entscheiden, in ihrem Berufsleben Verantwortung für Energieeffizienz zu übernehmen", erklärt Dr. Benjamin Krick vom Passivhaus Institut in Darmstadt.

Aufwertung der Lehre

Dekan Prof. Dr.-Ing. Jürgen Follmann ist erfreut über die Zusammenarbeit mit dem Passivhaus Institut. Dadurch erfahre die Hochschule eine weitere Aufwertung im wichtigen Lehrbereich Energieeffizienz, so Follmann weiter. Im laufenden Wintersemester sind an der Hochschule Darmstadt im Seminar zum Passivhaus-Planer bereits über 40 Studenten eingeschrieben.

Zusammenarbeit mit Passivhaus Institut

Der Kurs zum Passivhaus-Planer an der Hochschule Darmstadt beinhaltet alle für das energieeffiziente Bauen und Sanieren relevanten Bereiche. Zu den Aspekten der Bauphysik gehören auch die Luftdichtheit des Gebäudes, Energiebilanzen sowie wärmebrückenfreies Konstruieren, Gebäudetechnik und erneuerbare Energien. Der äußerst energieeffiziente Passivhaus-Standard ist darauf ausgelegt, die Wärmeverluste eines Gebäudes drastisch zu reduzieren und gleichzeitig vorhandene Wärme effizient zu nutzen.

Planung leicht gemacht

Passivhäuser zeichnen sich unter anderem durch eine hochwertige Gebäudehülle, Fenster mit dreifacher Verglasung sowie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung aus. „Passiv“ werden die Häuser genannt, da ein Großteil des Wärmebedarfs aus „passiven“ Quellen wie der Sonneneinstrahlung sowie der Abwärme von Personen und Haushaltsgeräten stammt. Dadurch kommen die Häuser ohne klassische Heizungsanlage aus. Zur Planung von energieeffizienten Gebäuden steht das Planungswerkzeug PHPP zur Verfügung. Auch dazu gab es während der Vorlesungen zum Passivhaus-Planer eine Einführung an der Hochschule Darmstadt.

Aktiver Klimaschutz

Das Thema Klimaschutz im Gebäudesektor erhält auch an den Hochschulen im Rhein-Main-Gebiet vermehrt Aufmerksamkeit. Die Europäische Gebäuderichtlinie EBPD schreibt ab 2019 für alle öffentlichen sowie ab 2021 auch für alle privaten Gebäude den Niedrigst-Energiestandard vor. Der Passivhaus-Standard erfüllt die Vorgaben des Niedrigst-Energiestandards. Das gilt auch für das Pilot-Passivhaus in Darmstadt-Kranichstein, das 1991 erbaut wurde.

 

Die Dyckerhoff GmbH verleiht einen Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten im Bereich der Betontechnologie an Absolventen und Absolventinnen des Fachbereichs Bauingenieurwesen der hessischen Hochschulen. Die eingereichten Arbeiten sollen Möglichkeiten zur Verbesserung der baustoffspezifischen Eigenschaften, der Qualität, der Ökologie, der Wirtschaftlichkeit sowie der technischen Thematik rund um Beton und daraus entstehende Bauwerke aufzeigen.

Weiterlesen: 1. Platz beim Dyckerhoff Förderpreis für Betontechnologie 2018

Im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Akademie für Raumforschung und Landesplanung in München wurde Carolin Richter aus dem Studiengang „Umweltingenieurwesen – nachhaltige Siedlungsplanung“ am vergangenen Freitag (27.04.18) mit dem 3. Platz des Werner-Ernst-Preises 2018 ausgezeichnet.

Weiterlesen: 3. Platz beim Werner-Ernst-Preis 2018 des Förderkreises für Raum- und Umweltforschung

2. Preis beim Förderpreis des hessischen Baugewerbes für Svenja Göbel

Bereits zum 35. Mal hat der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e. V. (VbU) Förderpreise für herausragende Abschlussarbeiten in den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen und Bauwirtschaft an hessische Hochschulabsolventen vergeben. Zur Feierstunde in Frankfurt waren zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammengekommen.

„Mit diesen Preisen haben wir uns das Ziel gesetzt, Studierende, die in ihren jeweiligen Abschluss-arbeiten innovatives Bauen voranzubringen, durch einen finanziellen Anreiz zu unterstützen und an die Praxis heranzuführen“, so VbU-Vize-Präsident Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein. Kostenbewusstes Planen und Bauen bei gleichzeitig guter Qualität und anspruchsvoller Architektur seien dabei die Leitthemen der Förderpreise.

Preisträgerin

Prof. Stratmann-Albert, Svenja Göbel, Dr. Markus Schmidt (Quelle: (VbU) @ Frank Kleefeld)

Svenja Göbel von der Hochschule Darmstadt erreichte den 2. Platz in der Kategorie Bauingenieur-wesen mit ihrer Masterthesis „Tragwerke aus Carbonfaser-Kunststoff-Verbund im Bauwesen“. Betreut wurde sie von Prof. Dr.-Ing. Regina Stratmann-Albert, Co-Referent war Prof. Dr.-Ing. Andreas Büter vom Fachbereich Maschinenbau und Kunststofftechnik. In Abgrenzung zu anderen Anwendungen von Carbon im Bauwesen – beispielsweise zur Verstärkung von Stahlbetonbauteilen oder als Bewehrung im Textilbeton – untersuchte Frau Göbel in Ihrer Arbeit die alleinige Verwendung von carbon-faserverstärkten Kunststoffen für Tragwerke. Am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF stellte sie hierzu u.a. Biegeträger aus Carbon her und prüfte diese an der Hochschule Darmstadt im Baustofflabor.
 Weiterführende Informationen auf der Seite des bgvht

Aktuelle Seite: Home Aktuelles Nachrichten